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Playmobil ist 30
17. März 2004
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| Aktuelle Serie: Saurier im Eis.
Bild: SN/playmobil |
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Die kultigen Plastikmännchen verdanken ihr
Entstehen indirekt der Ölkrise der 70er Jahre.
Die Playmobil-Männchen sind 30 Jahre alt geworden:
Seit Februar 1974 werden die 7,5 Zentimeter kleinen
beliebten Plastikfiguren hergestellt - seither wurden
rund 1,7 Milliarden von ihnen produziert. Mit ausgestreckten
Armen hintereinander aufgestellt würden sie damit
einen zweifachen Gürtel um den Erdball legen, so
der Hersteller geobra Brandstätter.
Vor Kurzem feierten das deutsche Unternehmen und das
Historische Museum der Pfalz in Speyer den Geburtstag
gebührend. Zwar sei dies "ein willkürlich
gesetztes Datum", aber der genaue Termin lasse
sich nicht mehr rekonstruieren, sagte Museumssprecherin
Heike Scholz.
Die Plastikmänner und -frauen verdanken ihre Existenz
im weitesten Sinne einer Krise: Die geobra Brandstätter
GmbH & Co. KG im fränkischen Zirndorf hatte
zunächst große lenkbare Kinderfahrzeuge aus
Kunststoff wie Traktoren produziert. Als Anfang der
70er Jahre die Ölkrise die Kunststoffpreise in
die Höhe trieb, waren die großen Artikel
nicht mehr verkäuflich. Daraufhin beauftragte Firmenchef
Horst Brandstätter seinen Mustermacher Hans Beck,
kleineres Spielzeug mit geringerem Kunststoffverbrauch
zu entwickeln.
Inzwischen gehören die - nicht gerade billigen
- Figuren, Objekte und Landschaften zum beliebtesten
Kinderspielzeug. Zum 30. Geburtstag konnte geobra Brandstätter
einen neuen Umsatzrekord präsentieren: Die weltweiten
Playmobil-Erlöse stiegen 2003 um acht Prozent auf
324 Millionen Euro.
#apa/m2e
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