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"Managré Nooma"
"Das Gute geht nicht verloren" ist ein Leitmotiv mitten in einer Stadt, die viel Elend ertragen muss, und wo die Menschen erst in der Regenzeit zuversichtlich werden können. Trotz der eigenen schlechten und oft menschenunwürdigen Lebensbedingungen sind es gerade diese Menschen, die am meisten zu geben haben und es auch tun. Diese Erfahrung durfte eine deutsche Buchhändlerin - Katrin Rohde - erstmals 1988 in Afrika machen, und diese hat ihr Leben und das vieler heimatloser Kinder verändert.
Westafrika,
staubige Steppe - Katrin Rohde wurde ohnmächtig und erkrankte am Grenzposten von Burkina Faso. Der Grenzbeamte brachte sie zu seiner Familie, die sie mit traditioneller Heilmedizin pflegte. Sie gesundete und kehrte nach Schleswig-Holstein zurück. Nach wenigen Jahren stand ihr Entschluss fest: Die Besitzerin zweier gut gehender Buchhandlungen wollte ihre Heimat für immer verlassen.
Ihr Ziel war Ouagadougou, die Hauptstadt von Burkina Faso, wo sie auch heute ihrer Vision nachgeht, den ärmsten Kindern - den Zukunftsträgern jeder Gesellschaft - zu helfen. Vor mittlerweile zehn Jahren gründete sie den Verein A.M.P.O. (Association Managré Nooma Pour la Protection des Orphélins).
Sie nimmt Straßen- und Waisenkinder auf und bietet ihnen einen geregelten Alltag, einen Schulabschluss, eine Lehre und sie werden Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Die meisten von Ihnen bleiben für immer mit ihrer Ersatzfamilie in A.M.P.O. verbunden. Katrin Rohde: "Bei A.M.P.O. ist immer etwas los, von morgens bis abends haben wir große und kleine Probleme, kleine und große Freuden. Damit gehen wir gemeinsam, alle zusammen, traurig oder fröhlich um."
Katrin Rohde wird am Dienstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr im SN-Saal über ihr engagiertes Straßenkinderprojekt berichten.
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